Alpha-Gal-Syndrom, die Fleischallergie
Seit ca. 10 Jahren verbreitet sich ein neues Pänomen: eine allergische Reaktion auf Fleischprodukte. Zuerst nur in den USA bekannt, scheinen sich hierzulande jetzt auch die Fälle dieser seltsamen Krankheit zu häufen. Die Symptome treten tückischerweise erst 3 – 6 Stunden nach dem Verzehr von rotem Fleisch auf und beginnen mit starken Juckreiz meist an Armen und Beinen. Im weiteren Verlauf kommt es zu Blutdruckabfall, Übelkeit, Atemnot und Bewusstlosigkeit.
Warum kommt es dazu?
Alpha – Gal ist ein Zuckermolekül im Fleisch von Säugetieren. Die allergische Reaktion wird durch eine Substanz, nämlich Galaktose – alpha – 1,3 – Galaktose ausgelöst.
Die Patienten tolerieren plötzlich kein Fleisch mehr, obwohl sie vorher nie Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Fleischverzehr hatten. Es wurde durch amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, daß Zeckenbisse von bestimmten Zecken für die plötzliche Sensibilisierung verantwortlich sind.
Auf welche Lebensmittel muss ich verzichten?
Bei Verdacht auf eine Fleischallergie sollten Menschen den Verzehr von Rind, Schwein, Lamm, Kaninchen, Pferd, Ziege, Reh, Hirsch und Bär vermeiden. Auch Innereien, Wurstwaren, Brühwürfel, Fertigsoßen mit Fleischextrakt, Milchprodukte und mit Wal oder Delphin kontaminierte Thunfischkonserven stellen ein Risiko dar. Fleisch von Fischen, Reptilien und Vögeln hingegen enthalten kein Alpha – Gal. Auch Gelatine oder Gelatineprodukte wie Gummibärchen, Marshmallows und Götterspeise sind mit Vorsicht zu genießen.
Wie kann man die Allergie feststellen?
Mit dem herkömmlichen Hautpricktest lässt sich Alpha – Gal nicht feststellen, es muss ein Bluttest auf IgE erfolgen. Es gibt leider keine spezifische Therapie, das Allergen muss strikt gemieden werden. Für den Notfall verschreiben Ärzte einen Adrenalin – Autoinjektor.

Yvonne Mieth
Heilpraktikerin aus München
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Als zertifizierte Heilpraktikerin habe ich mich auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen in der zweiten Lebenshälfte spezialisiert.

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